BIENEN- & IMKERLEXIKON O-S

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Pollen: sammeln die Arbeitsbienen aus den Blüten. Er dient als Futter für die Brut.
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Pollenhöschen: von Bienen an den Hinterbeinen eingetragene Pollenklümpchen
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Preßhonig: Der nicht kandierte Honig wird mit Hilfe einer Presse ohne Erhitzen („kalt“) aus den Waben gepreßt.
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Propolis: ist Baumharz, das im Bienenvolk als Kittmasse und Medikament dient.
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Punktaugen: Jede Biene hat drei davon auf der Stirn. Sie dienen zur Messung der Helligkeit.
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Puppe: Entwicklungsstadium der Brut
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Rähmchen: Rahmen aus Holz, in dem die Bienen ihre Waben errichten sollen.
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Räuberei: Bienen fallen übereinander her und plündern fremde Stöcke
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Rauch: Der Imker gibt aus einem besonderen Rauchgerät (Smoker oder Pfeife) etwas Rauch ins Bienenvolk, um die Bienen von sich abzulenken damit er in Ruhe am Volk arbeiten kann.
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Reinigungsflug: Erster Ausflug der Bienen nach längeren Schlechtwetterperioden, besonders im Spätwinter/Frühjahr
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Reizfütterung: kleine Futtergabe zur Brutförderung
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Rüssel: Er ist das Saugwerkzeug der Bienen.
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S
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Scheibenhonig: So nennt man Wabenhonig vom Heidehonig, wenn er vollständig aus Naturwabenbau stammt.
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Schleier: Schutzbekleidung für den Kopf des Imkers.
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Schleuder: Zentrifuge zur wabenschonenden Honiggewinnung
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Schwänzeltanz: Bewegung einer Flugbiene auf der Wabe, mit der sie andere Bienen zu einer neuen Tracht lenkt.
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Schwarm: bezeichnet die natürliche Vermehrungsform der Bienen, tritt auf nachdem eine 2. Königin schlüpft und sich das Volk teilt (ein Teil bleibt im Stock, der andere geht auf „Wohnungssuche“); meist lässt sich der Schwarm auf einem Baum (Ast) unweit des Volkes nieder. Ein Schwarm mit einem Gewicht von 3 kg enthält mind. 1 kg Honig („Wegzehrung“). Der Imker versucht durch verschiedene Maßnahmen den Schwarmtrieb zu verhindern.
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Schwarmtrieb: ist der Drang eines Bienenvolkes zu schwärmen
Schwitzen: ist die Produktion von Wachs aus Drüsen der Bienen.
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Seimhonig: Früher traditionelle Gewinnungsart. Er wird unter Erwärmen aus den Waben gepreßt oder aus den Waben geschmolzen.
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Smoker: Rauchapparat, der die Bienen mit seinem Rauch besänftigt.
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Sommerbienen: Bienen, die im Frühjahr bis zum spät Sommer schlüpfen.
 
Christian Konrad: (22.9.1750-7.4.1816) Begründer der modernen Blütenbiologie. Er erkannte, daß Bienen durch Nektar und Duft und Farbe der Blüten angelockt werden und die Blütenbestäubung vollziehen.

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Stachel: Mit dem Stachel verteidigen die Bienen sich und ihre Schätze. Er hat eine Giftblase, die auch weiterpumpt, wenn der Stachel von der Biene getrennt wird.
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Sterzeln: Fächeln bei geöffneter Duftdrüse.
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Stift: Bezeichnung für ein Bienenei.
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Stock: Alte Bezeichnung für eine Bienenwohnung mit Volk
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Stockkarte: Formular zur Aufzeichnung der wesentlichen Geschehnisse am Bienenvolk, enthält auch Angaben zur Königin
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Stockmeißel: Arbeitsgerät des Imkers aus Eisen, mit dem er festgekittete Kastenteile loshebelt.